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Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse – wann sinnvoll?

Es kann vorkommen, dass man vor der Entscheidung steht: Krankenkasse wechseln oder nicht? Um die Entscheidungsfindung zu vereinfachen, gibt es ein paar Orientierungspunkte, an denen man erkennen kann, ob ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse sinnvoll ist oder man besser bei der aktuellen Versicherungsgesellschaft versichert bleibt.   In vielen Fällen macht der Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse dann Sinn, wenn bei gleicher Versicherungsleistung Geld gespart werden kann. Wer unzufrieden mit dem Service seiner Kasse ist, sollte ebenfalls über einen Wechsel nachdenken. Auch kann ein Wechsel einen Boni für den Neuversicherten bedeuten, dies jedoch ist von der entsprechenden Krankenkasse abhängig. So bieten machen Versicherungsgesellschaften ihren gesetzlich Versicherten bei einem Neuvertrag eine kostenlose Zahnreinigung oder ähnliches an.   Wer aber mit dem Service und auch der gebotenen Leistung seiner Versicherung im Großen und Ganzen zufrieden ist, sollte sich einen Wechsel gut überlegen. Vor allen Dingen bietet sich ein Wechsel an, wenn ein großer Unterschied zwischen den monatlichen Beitragssätzen bei gleicher Leistung zeigt. Dies kann der Fall sein, wenn die aktuelle Versicherung den Beitragssatz erhöht. In manchen Fällen kann dies bis zu 37,50 Euro im Monat betragen. Wenn bei einer vergleichbaren gesetzlichen Krankenkasse die gleiche Leistung zu einem deutlich  niedrigeren Satz angeboten wird, macht es durchaus Sinn sich über einen möglichen Wechsel Gedanken zu machen.   Ein klassischer Wechselgrund für viele gesetzlich Versicherte ist die Regelung zur Haushaltshilfe. Generell sind alle Kassen dazu angehalten die Kosten für eine Haushaltshilfe zu übernehmen. Aber es gibt hierbei eine Entscheidungsfreiheit der Kassen. Eine Haushaltshilfe steht dann zu, wenn die sonst haushaltsführende Person schwer erkrankt ist. So übernehmen viele Versicherungsgesellschaften nur dann die Kosten für die Haushaltshilfe, wenn im Haushalt mindestens ein Kind unter 12 Jahren lebt. Andere wiederum erstatten die gesamten Kosten für eine ärztlich verordnete Haushaltshilfe, wenn kein Kind unter 12 Jahren im Haushalt lebt. Dieser Unterschied bringt viele Versicherte dazu, die Kasse zu wechseln. Schließlich weiss wirklich niemand, wann ein schwerer Erkrankungsfall eintreten kann.   Diese und weitere Mehrleistungen sind sehr unterschiedlich geregelt. Dabei liegt es an der Kasse, welche Kosten sie übernimmt und welche nicht. Im Versicherungsvertrag sind solche Übernahmekosten geregelt. Wer sich also für einen Wechsel entscheiden möchte, sollte diese Leistungen unbedingt untereinander vergleichen, um festzustellen, ob der Wechsel wirklich sinnvoll ist, oder ob die bestehende Versicherungsleistung völlig ausreicht.

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Zusatzversicherungen, welche sind sinnvoll?

Jeder gesetzlich Versicherte hat die Option sich mit privaten Zusatzversicherungen hochstufen zu lassen. Über diese Zusatzversicherungen ist es nahezu möglich sich fast auf das Level eines Privatversicherten zu stufen. Doch neben den vielen Vorteilen und den damit verbundenen Mehrkosten sollte vor allem jeder selber vernünftig und konsequent entscheiden, welche Zusatzversicherung für ihn die richtige ist, und welche eher als unsinnig bezeichnet werden kann.

Was absolut als unsinnige Versicherung bezeichnet werden kann ist, beispielsweise eine Versicherungsvariante aus den Niederlanden. Dort kann sich jeder in einer privaten Zusatzversicherung dagegen absichern, dass er vor dem Traualtar von der Braut oder dem Bräutigam stehen gelassen wird. Dabei übernimmt die Versicherung dann den Kostenaufwand für die geplatzte Hochzeit. Doch viel sinnvoller sind private Krankenzusatzversicherungen, da diese Leib und Leben absichern sollen. Aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede, zwischen sinnvollen und weniger sinnvollen Zusatzversicherungen.

Fakt ist: Wer sich mit einer privaten Zusatzversicherung absichern möchte, muss mit erhöhten Kosten jeden Monat rechnen, denn der monatliche Beitrag wird sich entsprechend erhöhen. Wer beispielsweise in einem Einbettzimmer im Krankenhaus untergebracht werden möchte, oder auf eine Chefarztbehandlung wert legt, der sollte sich zu einer privaten Zusatzversicherung entscheiden. Besondere Vorteile bietet die Zahnzusatzversicherung. Hier werden, je nach Wahl des Tarifes, Behandlungen oder auch Zahnersatz entsprechend erstattet. Das bedeutet, wer sich ein Inlay machen lassen möchte oder muss, der wird mit dem Regelsatz der gesetzlichen Krankenversicherung nicht ausreichend abgedeckt sein. Die Mehrkosten müssten dann selber getragen werden, was unter Umständen mehrere Hundert Euro sein können. Doch mit einer privaten Zahnzusatzversicherung wären diese Kosten abgedeckt, und der Patient muss keine Eigenleistung beisteuern.

Auch wer auf alternative Heilmethoden nicht verzichten möchte, ist mit einer Zusatzversicherung in diesem Bereich  bestens beraten, denn diese Behandlungsweisen werden von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.

Hüten sollte man sich jedoch zwingend vor so genannten Versicherungspaketen. Diese enthalten meist ein bis zwei sinnvolle Zusatzversicherungen, aber weitere völlig unnötige Versicherungen, welche für den Einzelfall nicht von Nutzen sind.

Somit liegt es auf der Hand, dass jeder anhand seiner eigenen Situation, den finanziellen Mitteln sowie des Gesundheitszustandes entscheiden muss, ob er sich für die Eine oder die Andere Zusatzversicherung entscheiden möchte.

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Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung

Um die Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung adäquat zu erläutern, ist es nötig das Angebotsspektrum der privaten Krankenversicherungen zu durchleuchten. Dabei varrieren die Angebote von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft, jedoch haben alle zusammenfassend mehrere Vor- und Nachteile, welche alle privaten Krankenversicherungen betreffen.

Ein sehr großer Vorteil der privaten Krankenversicherung ist die so genannte individuelle Beitragsgestaltung. Dabei kann der Versicherte nicht selber wählen, wie viel er monatlich der Versicherung bezahlen möchte, aber er hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Tarifen und somit einen eigenen Einfluss auf die monatlichen Beitragskosten. Auch die Wahl des Tarifes bleibt dem Versicherten selbst überlassen. So hat er die Möglichkeit anhand von verschiedenen Bausteinen seinen ganz persönlichen Versicherungsschutz und den damit verbundenen Leistungsumfang zusammen zustellen. Sehr von Vorteil ist der Beitragssatz für junge unverheiratete Leute, welche über ein hohes Einkommen verfügen.

Vielen Privatpatienten ist vor allem die freie Wahl des Arztes wichtig. Auch die Behandlung als Privatpatient hat seine Vorteile. Auch wenn niemand offiziell darüber spricht und viele Ärzte dies sogar abstreiten, jedoch werden, beispielsweise Termine schneller an Privatpatienten vergeben, als an gesetzlich Versicherte. Der Hintergrund ist, dass ein Privatpatient die Kosten für die Behandlung schneller begleichen muss, als der Arzt die Kosten von einer gesetzlichen Kasse erstattet bekommt. Auch hat der Arzt ein breiteres Spektrum, da der Privatpatient nicht an Regelleistungen gebunden ist. Er selber muss, falls er nicht ausreichend versichert ist, die Kosten über dem Regelsatz selber tragen.

Privatversicherte haben darüber hinaus den Komfort einen Tarif zu wählen, bei dem sie bei einem stationären Aufenthalt die Unterbringung in einem Einbettzimmer verlangen können. Je nach gewähltem Tarif erhält der Privatpatient Ober- oder Chefarztbehandlung. Selbst die Kostenübernahme für Behandlungen beim Heilpraktiker können von der Kasse erstattet werden, sofern dies im Tarif enthalten ist.

Ein bedeutender Vorteil ist jedoch, dass privat Versicherte eine sehr hohe Kostenerstattung bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz erhalten.

Als kleiner Leckerbissen lockt die Versicherungsgesellschaft mit einer Beitragsrückerstattung. Je nach Versicherungsgesellschaft liegen diese Beitragserstattungen in einem Rahmen von 1 – 6 Monaten. Das bedeutet, wenn der Versicherte keine Leistungen in Anspruch nimmt, keine Rechnungen einreicht oder Rezepte erstatten lässt, erhält er am Ende des Jahres bis zu sechs Monatsbeiträge zurück.

Ein weltweiter Versicherungsschutz ist in den meisten privaten Krankenversicherungen standardisiert enthalten.

So wunderbar das alles klingt, private Krankenkassen haben auch Nachteile. Diese machen sich dann besonders bemerkbar, wenn Leistungen außerhalb des Tarifes in Anspruch genommen wurden, oder es zu Streitigkeiten mit der Versicherung kommt. Diese sind leider nicht selten und so werden Rechtsstreitigkeiten vor dem Zivilgericht ausgetragen. Dies kann mit sehr hohen Kosten verbunden sein.

Auch veranschlagen die meisten privaten Versicherungsgesellschaften Risikozuschläge. Das bedeutet, dass mögliche Leistungserstattungen von vorne herein ausgeschlossen sind, wenn bestimmte Vorerkrankungen bestehen. Auch gibt es keine Möglichkeit eine zusammenfassende Familienversicherung abzuschließen, so dass jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag zahlen muss. Generell besteht eine grundsätzliche Beitragspflicht, egal ob man mehr als sechs Wochen krank ist oder nicht, jedoch kann jeder in seinem Tarif festlegen, ab welchem Tag er Krankentagegeld erhalten möchte und wie hoch dieser ausfallen soll. Aber auch diese Wahl ist mit zusätzlichen Beitragskosten verbunden. Wer in Mutterschafts- oder Erziehungsurlaub geht hat keine Möglichkeit auf Beitragsfreiheit in diesem Zeitraum.

Die Kosten bei einem Kuraufenthalt werden nur begrenzt übernommen. Somit kann es sein, dass der Versicherte die Kosten für die Unterkunft selber zu tragen hat. Dennoch überwiegen für die meisten Versicherten die Vorteile, da sie in der Gestaltung der Tarife frei sind und somit mögliche Kostenquellen, welche als Nachteile aufgeführt wurden, ausschließen können.

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Die Qual der Wahl – welche Krankenversicherung passt zu mir?

Eine Krankenversicherung zählt in Deutschland zu den so genannten Pflichtversicherungen. Das bedeutet, dass jeder Einwohner in einer privaten oder gesetzlichen Versicherungsgesellschaft entsprechend krankenversichert sein muss. Jedoch ist es nicht immer einfach die passende Krankenversicherungsgesellschaft ausfindig zu machen. Die Unternehmen unterscheiden sich in wesentlichen Punkten voneinander. Zum Einen stehen auf der einen Seite private Krankenversicherungen, auf der anderen Seite die gesetzlichen Krankenkassen. Zum Zweiten stellt sich jedem die Frage, welchen Tarif wähle ich und welche Leistungen sind damit verbunden? Auch hier variieren die Kosten, Beiträge und Leistungsspektren stark. Je nach Versicherungsgesellschaft spielen auch Vorerkrankungen, aktuelle Krankheitsbilder sowie familiär bedingte Risiken eine Rolle. Daneben ist auch das Alter entscheidend, wie hoch der monatliche Beitrag ausfallen wird. Des weiteren stellt sich für viele die Frage: Familienkrankenversicherung, oder doch lieber jeder für sich? Um kompetente Antworten auf diese Fragen zu erhalten, ist es wichtig, sich gut über das Thema Krankenversicherung zu informieren.

Wer Angestellt ist, wird in der Regel in einer gesetzlichen Krankenversicherung untergebracht. Dabei werden dem Versicherten zusätzliche Optionen geboten, welche die Regelleistungen der gesetzlichen Absicherung übersteigen. So kann jeder zusätzliche private Versicherungen abschließen. Dies ist unter anderem im Bereich der Zahnzusatzversicherung für viele ratsam. Aber auch Hochstufungen bei Krankenhausaufenthalten sind  möglich. So kann ein Patient, welcher in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist zusätzlich eine private Versicherung abschließen, so dass er im Krankheitsfall, zum Beispiel in einem Zimmer für Privatpatienten untergebracht wird oder Chefarztbehandlung genießen kann. Dies ist natürlich mit entsprechenden Beitragssätzen, und damit monatlichen Zusatzkosten verbunden.

Generell sagen jedoch Experten, dass das Gesundheitssystem in Deutschland sehr gut organisiert ist und die gesetzlichen Regelleistungen eine hervorragende medizinische Betreuung gewährleisten. Wer mehr möchte, der muss auch mehr bezahlen. Doch dies bezieht sich nicht nur auf den Komfort in Krankenhäusern, sondern vor allem auch auf Kostenerstattungen von Behandlungen oder Medikamenten. Doch es gibt auch eine andere Seite, denn in Deutschland gibt es zahlreiche Versicherte, die nicht die Möglichkeit haben in eine gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Dies betrifft in erster Linie Selbständige, Unternehmer und freiberuflich Tätige. Diese sind meist dazu gezwungen sich privat zu versichern. Doch auch hier gibt es Einsparungen. Wenn der Versicherte einen möglichst geringen Beitragssatz haben möchte, dann muss er Abstriche in der Erstattung machen. Das bedeutet, dass der Eigenanteil sehr hoch liegen kann und unter Umständen bestimmte Behandlungen oder zusätzliche Kosten, die während einer Behandlung oder Medikamention anfallen, selber getragen werden müssen.

Um einen guten Rund-Um-Schutz zu erhalten ist es also besonders wichtig, alle Details für den eigenen Bedarf zu analysieren. Sicherlich ist es sehr praktisch im Internet mittels einem Versicherungsrechner eine passende Versicherung zu ermitteln, jedoch sollte bedacht werden, dass dies nur dann Sinn macht, wenn der potentielle Versicherte auch wirklich weiss, was er von der Versicherung erwartet, also welche Leistungen er zwingend in der Versicherung enthalten haben möchte.

Um dies festzustellen benötigt man etwas Zeit. Doch dieser Aufwand wird sich lohnen, denn so kann jeder viel Geld am Beitrag sparen und dennoch bestens versichert sein. Für Arbeitnehmer bietet es sich an die Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkasse zu kontrollieren, und dann im Einzelfall zu entscheiden, ob eine zusätzliche private Versicherung nötig sein kann. So erreicht jeder in wenigen Schritten den optimalen Versicherungsschutz für sich und seine Familie.